Die Bedrohung der Freischaffenden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von Film und Theater kann mit einer einfachen Lösung abgewendet werden

Ab April 2011 werden die professionellen Kulturschaffenden neu 18 statt bisher 12 von 24 Monaten angestellt sein müssen um Anspruch auf eine volle Arbeitslosenentschädigung zu haben. Dies ist für die meisten unter ihnen unmöglich zu erreichen. Die Möglichkeit, Arbeitslosenentschädigung beziehen zu können, ist jedoch für viele Freischaffende in den Bereichen Theater, Film und Musik von existenzieller Bedeutung.

Um das Schlimmste zu verhindern schlägt das «Komitee 12a» die Änderung eines einzigen Artikels in der Arbeitslosenversicherungsverordnung (AVIV) vor, die im März vom Bundesrat verabschiedet werden soll.

Eine Lösung die allen nützt, den Kulturschaffenden und der Gesellschaft, welche die Sozialleistung der Kulturschaffenden finanzieren muss, wenn sie den Anspruch auf die Arbeitslosenentschädigung verlieren, ist also noch möglich.

Die Lösung ? die Verdoppelung der 90 ersten Tage bei befristeten Arbeitsverträge von Kulturschaffenden (aktuell sind es 30 Tage): Diese zeitliche Ausdehnung einer Massnahme, die bereits in Kraft ist, würde das Gesetz auch für die speziellen Arbeitsbedingungen von temporär beschäftigten Kulturschaffenden erträglich machen.

Diese Massnahme ist weder ein Geschenk noch ein Privileg, sondern eine Bestimmung zur Umsetzung des Gesetzes für Berufe «mit häufig wechselnden oder befristeten Anstellungen.» (AVIV Art. 12a)

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Auf der Spalte dieser Website finden sie

- Eine Beschreibung der Situation und der Vorschläge (Kurzfassung und detailliert) sowie des Vorgehens

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und zusätzliche Informationen zu den Freischaffenden.

Unten stehen: Blog mit den letzten Neuigkeiten zur Entwicklung in unserer Aktion

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